
HEWA RWANDA
PERFORMANCE MIT DORCY RUGAMBA
„Wie kann man die ganze Dimension eines Ereignisses erfassen, das mehr als eine Million Menschen ausgelöscht hat, bei dem der Tod meines Bruders […] fast eine Anekdote ist, ein Fall von einer Million anderer – ein Bruchteil, dessen mathematischer Wert nahe Null liegt?“
Dreißig Jahre sind seit dem Völkermord in Ruanda vergangen, aber Dorcy Rugambas Buch Hewa Rwanda scheint heute einer der authentischsten Berichte über die Geschehnisse zu sein. In dieser bewegenden musikalischen Lesung schildert Dorcy Rugamba das Leben seiner Familie, die am Morgen des 7. April 1994 ausgelöscht wurde. Hewa Rwanda ist eine Geschichte von seltener Kraft über Familie, Kultur und Spiritualität – und ein Gegenmittel zu den „Impulsen des Todes“, die unsere Zeit weiterhin beherrschen.
Dorcy Rugamba ist Schriftsteller, Schauspieler, Tänzer und Regisseur. Er lebt und arbeitet in Brüssel und Kigali. Im Jahr 2012 gründete er die Rwanda Arts Initiative in Kigali, ein Kunstzentrum, das sich an Kulturunternehmer richtet. Am 13. März 2024 veröffentlichte er sein Buch Hewa Rwanda une lettre aux absents (HEWA RWANDA, ein Brief an die Abwesenden), eine Geschichte über seine Familie.
REGIE, PERFORMANCE: Dorcy Rugamba MUSIK: Majnun
Thirty years have passed since the genocide in Rwanda, but Dorcy Rugamba’s book Hewa Rwanda seems to be one of the most authentic accounts of what happened. In this moving musical reading, Dorcy Rugamba describes the life of his family that was wiped out on the morning of April 7, 1994. Hewa Rwanda is a story of rare power about family, culture and spirituality – and an antidote to the ‘impulses of death’ that continue to dominate our time.
Dorcy Rugamba is a writer, actor, dancer and director. He lives and works in Brussels and Kigali. In 2012, he founded the Rwanda Arts Initiative in Kigali, an arts center aimed at cultural
entrepreneurs. On March 13, 2024, he published his book Hewa Rwanda, une lettre aux absents (HEWA RWANDA, a letter to the absent), a story about his family.
Kopfbild: © Hertier Byiringiro