PERSPEKTIVWECHSEL: DIETRICH BONHOEFFER – KEIN FRIEDE AUF DEM WEG DER SICHERHEIT
WENN SICHERHEITEN WEGBRECHEN
Was trägt, wenn Sicherheiten wegbrechen? Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) schreibt und handelt in einer Zeit radikaler Bedrohung. Im dänischen Fanö ruft er die Kirchen 1934 auf, „ihren Söhnen die Waffe aus der Hand zu nehmen“ und „Gottes Frieden auszurufen über die rasende Welt“. Doch fünf Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg verhallt sein Aufruf und seine prophetische Vision ist bis heute unerfüllt. Im Gefängnis findet er mit dem Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ Worte, die bis heute stärken: ohne Verharmlosung, ohne billige Gewissheit.
Im „Perspektivwechsel“ verbinden wir kurze Impulse und ein moderiertes Gespräch mit den Fragen: Welche Sicherheiten sind trügerisch – und was gibt echten Halt? Wie bleibt man menschlich, urteilsfähig und handlungsbereit, wenn Angst und Druck wachsen? Ein Abend für alle, die Trost als Kraft zum verantwortlichen Leben suchen.
MITWIRKENDE: Wolfgang Krauß, Mennonitengemeinde; Mechthild Enzinger, moritzpunkt – CitySeelsorge der katholischen Kirche in Augsburg