SICHER SIND WIR NICHT GEBLIEBEN
ANTISEMITISMUS IN DEUTSCHLAND NACH DEM 7. OKTOBER: WER GILT ALS SCHÜTZENSWERT?
„Ein sicherer Ort ist der, an dem nicht jemand anderes bestimmt, wer ich zu sein habe“, schrieb die jüdische Publizistin Laura Cazés bereits 2022 in dem von ihr herausgegebenen Band „Sicher sind wir nicht geblieben: Jüdischsein in Deutschland“. Seit das genozidale Massaker der Hamas am 07.10.2023 eine globale Welle der Gewalt gegen jüdisches Leben entfesselt hat, zeigt sich der mühsam in Schach gehaltene Antisemitismus unterschiedlichster Milieus immer unverhohlener. Wie antisemitisches Denken die Grundlagen eines demokratischen Gemeinwesens untergräbt, wie man dem entgegentreten kann und was jüdische Menschen und Communities von der Mehrheitsgesellschaft und anderen Gruppen bräuchten, um sich sicher(er) zu fühlen: das sind Themen des Gesprächs mit Laura Cazés und Shahrzad Eden Osterer, deren Buch „Eskalation. Der Kampf im Nahen Osten und der Umbruch der Weltordnung“ am 18.09.2026 erscheint.
REFERENTINNEN: Laura Cazés, Shahrzad Eden Osterer
MODERATION: Franz Dobler
Kopfbild: v.l. Laura Cazés_(c) Robert PotichaShahrzad Eden Osterer_(c) Thomas Dashuber